Willkommen

Am Kupferberg zwischen Hiddesen, Heidenoldendorf und Pivitsheide befinden sich unsere Bauwagen auf einer Obstwiese der Bildungsstätte St. Bonifatius. Von dort aus erkunden wir das Waldgebiet „Donoper Teich“. Unser Waldkindergarten bietet in einer altersgemischten Gruppe Plätze für maximal siebzehn Kinder. Die Kinder werden von einer Sozialpädagogin und einer Erzieherin mit jeweils naturpädagogischer Zusatzausbildung betreut. Eine Kinderpflegerin ergänzt das Team als Verstärkung bei Projekten, Schulkinderaktionen und sichert die Vertretung in Urlaubs-oder Krankheitszeiten.

Zur geschichtlichen Entwicklung der Waldkindergärten

Die Idee des Waldkindergartens hat ihre Wurzeln in Schweden, dort wurden die ersten Aktivitäten im Naturpädagogischen bereits Ende des 19. Jahrhunderts entwickelt. Seit den 1950er Jahren gibt es in Skandinavien erste Gruppen für Vorschulkinder, 1968 (!) wurde der erste Waldkindergarten in Deutschland gegründet. Anfang der 90er Jahre begannen Waldkindergärten Einzug in die pädagogische Landschaft in Deutschland zu halten, derzeit existieren etwa 400 Einrichtungen mit natur/waldpädagogischer Ausrichtung hierzulande.

Wie funktioniert unser Kindergarten im Wald?

Unser Waldkindergarten ist so konzipiert, dass bei nahezu jedem Wetter im Freien gespielt und gelernt wird. So lernt ihr Kind die Natur hautnah kennen und schätzen.
Unser Waldkindergarten ist so konzipiert, dass bei nahezu jedem Wetter im Freien gespielt und gelernt wird. So lernt ihr Kind die Natur hautnah kennen und schätzen.

Wir treffen uns morgens ab 8.00 Uhr an unserem Bauwagen. Um ca. 9.00 Uhr beginnen wir mit einem Morgenkreis den Tag. Je nach Wetterlage oder was uns an diesem Tag pädagogisch sinnvoll erscheint,

  • gehen wir gleich in den Wald und frühstücken dort
  • frühstücken wir im Bauwagen und gehen danach ins Gelände
  • bleiben wir hin und wieder auf dem Gelände, um dort etwas neu zu gestalten (Kräuter- und Gemüsebeet, Lehmspielhaus)
  • machen wir es uns bei extrem unangenehmer oder gefährlicher Wetterlage zunächst im Bauwagen gemütlich, was wir zum Malen oder Basteln nutzen

Frühstückszeit ist gegen 9.30 Uhr morgens, nach dem Händewaschen beginnen und beenden wir unser gesundes, verpackungsarmes Frühstück gemeinsam. Ein musikalisches Begrüßungsritual, sowie eine Geschichte und Lieder zur Jahreszeit oder passend zum Thema rahmen unsere Frühstückszeit ein. Dann ist Zeit für freies Spielen und Gestalten. (s. Konzept)
Um 12.30 Uhr sind wir zurück am Bauwagen und lassen den Vormittag mit Spielen und Liedern im Abschlusskreis ausklingen. Zwischen 12.30 und 13.00 Uhr werden die Kinder abgeholt, nach Möglichkeit in Fahrgemeinschaften.

Im mitgeführten Bollerwagen oder Rucksack befinden sich: Wasser, Seife, Toilettenpapier, Erste-Hilfepaket, Ersatzkleidung, hin und wieder Bestimmungsbuch, Bilderbücher, Becherlupen, Bindfäden, Werkzeug… Außerdem führt jede(r) Mitarbeiter(in) ein Waldhandy mit sich, um bei Notfällen Hilfe anfordern zu können. So können wir bei Bedarf auch von Eltern erreicht werden bzw. diese anrufen.